Eelco Brand (NL)

THE ACT OF BRINGING TO LIFE 
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23. Februar – 13. April 2013  

     
     
        
     
     
Mit „THE ACT OF BRINGING TO LIFE“ präsentiert DAM GALLERY neue Video- und Printarbeiten des Künstlers Eelco Brand (*1969).                               
     
Der Wille zur Imitation der Natur ist ein klassisches Topos der Kunstgeschichte. So hat es sich die bildende Kunst schon immer zur Aufgabe gemacht, die Natur nachzuahmen und Ideale von ihr zu schaffen. Eelco Brand nimmt diesen Nachahmungs- und Schöpfungswillen in ironischer Weise auf und schafft teils absurde, surreale Objekte.                              
              
Das künstlerische Prinzip der 3D-Arbeiten von Eelco Brand ist die schleichende Umkehrung eines idyllischen Naturzustandes in einen surrealen Bildeindruck. Der niederländische Künstler erstellt kurze Filmclips, die eine realistische Naturszenerie detailreich darstellen. Fast unmerklich verändern sich im Laufe der Clips im Zeitraffer Bilddetails, sodass das Gewohnte ins Surreale oder Absurde kippt. Brands animierte Loops lassen ein ungutes Gefühl zurück: Die Natur entzieht sich der Kontrolle des Menschen und schlägt im Bild zurück.                             

       

Meine Wunderkammer

Aram Bartholl (DE)
Simon Biggs (AU)
Laurence Gartel (US)
Lynn Hershmann Leeson (US)
Manfred Mohr (DE)
Vera Molnar (FR)
Frieder Nake (DE)
The Yes Men (US)
Flavien Thery (FR)
UBERMORGEN.COM (AT)
Norman White (CA)
u.a.
 
Eröffnung: Freitag, 30. November 2012, 19 - 21 Uhr 
Ausstellung: 1. Dezember 2012 - 13. Februar 2013


   

Zahlreiche öffentliche und private Sammlungen werben in letzter Zeit mit der Öffnung ihrer „Wunderkammern“. Die Galerie [DAM]Berlin spielt mit der Sonderausstellung „Meine Wunderkammer“ ironisch auf diese Form des kuratorischen Zeitvertreibes an. Bei der gezeigten Auswahl geht es dabei weniger um antike Fundstücke, sondern um eine subjektive Entdeckungsreise des Galeristen durch kuriose und exotische Positionen im Interessenfeld der Galerie. Die Gruppenausstellung zeigt verschiedenartige Objekte – von einem Originalscheck der Roberta Breitmore, dem Alter Ego der Medienkunstpionierin Lynn Hershman Leeson, bis hin zur Sandstein-Computerskulptur „Case Mod I“ von Aram Bartholl.

Ausgestellte Kunstwerke:

Aram Bartholl (*1972) lässt in der Skulptur „Case Mod I“ (2004) einen PC (DELL 386 DX40) aus dem Anfang der 90er Jahre und einen 40 kg schweren Elbsandstein kollidieren. In der Computerszene bezeichnet das „Case Modding“ die optische Veränderung von PC-Gehäusen unter gestalterisch-künstlerischen Aspekten. Aram Bartholl wählt für seinen Case Mod eines mittlerweile antiquierten PC-Modells einen Sandstein und versetzt den Computer abermals zeitlich zurück. Die einzelnen Komponenten des Rechners wurden vom Künstler an den verschiedenen Seiten des quaderförmigen Steins eingelassen,  bleiben aber sichtbar. Innerhalb des Steines sind die Computerteile miteinander verbunden. Die Computer-Skulptur „Case Mod I“ ist somit voll funktionsfähig. 

Simon Biggs (*1957) wurde seit Beginn der 90er Jahre durch seine überdimensional großen, interaktiven Installationen bekannt. Er war einer der ersten Künstler, der seine Netzkunstarbeiten auf einer Website zur Verfügung stellte und 2000 eine CD-ROM mit interaktiven Software-Arbeiten in großer Auflage im Buchhandel veröffentlicht hat. „Book of Shadows“ (1998) ist eine ebensolche interaktive Arbeit, die in fesselnden Videobildern und Animationen Themen der Metaphysik und Identität verknüpft. Während im Hintergrund ornamentale Bildcollagen des menschlichen Körpers ablaufen, erscheint im Vordergrund der Arbeit ein poetischer Text, der den Betrachter nach seinem Bewusstsein fragt. 

Das Ölgemälde des britischen Malers Patrick Fitzgerald Moore ist das erste von Wolf Lieser erworbene Kunstwerk. Anfang der 1980er Jahre lernte Lieser den Künstler in Großbritannien kennen und fand gefallen am romantischen Motiv eines am Morgen ablegenden Segelschiffes. Das Entstehungsjahr der Arbeit ohne Titel ist unbekannt.

Aus einer Begegnung mit Laurence Gartel (*1956) entstand 1987 einst die Faszination von Wolf Lieser für die Digitale Kunst. Am Strand von Florida zeigte ihm der US-Künstler seine am Commodore-Computer erstellten und per Farbdrucker ausgegebenen Grafiken. Der Inkjet-Print „Energy Man“ ist somit das erste erworbene Werk der später gegründeten Galerie. Der ausgebildete Grafiker Gartel speiste eigene Fotografien in die Grafik-Software seines Computers ein und erstellte daraus poppige Collagen, die er an den Druckern der University of Florida auf Spezialpapier drucken konnte. „Energy Man“ zeigt eine stehende Figur neben einem Farbband, dessen schwarze Silhouette mit abstrakten Markierungen farblich akzentuiert wird.      

In den 1970er Jahren kreierte Lynn Hershman Leeson (*1941) die fiktive Identität der „Roberta Breitmore“, die durch die Künstlerin und später durch 3 weitere Schauspielerinnen verkörpert wurde. Während einer Langzeit-Performance (1970-1979) ließ die Künstlerin ihre Kunstfigur durch eine eigene Biografie, eigene Vorlieben und Bekanntschaften sowie mit einer eigenen Handschrift, eigenem Aussehen und Wohnort in San Francisco auftreten. Roberta Breitmore nahm an Sitzungen der Weight Watchers teil, schaltete Zeitungsannoncen zur Suche eines Mitbewohners und eröffnete ein Konto. Hershmann Leesons Alter Ego kann als ein Vorläufer der virtuellen Identität und Avatare gesehen werden. Das ausgestellte Objekt ist ein Original-Scheck, der die Unterschrift von Roberta Breitmore trägt.

Manfred Mohrs (*1938) künstlerisches Schaffen wurde Anfang der 1960er Jahre maßgeblich durch die Theorie der Informationsästhetik von Max Bense beeinflusst. Mohr, der zuvor abstrakt expressionistisch arbeitete, wandte sich daraufhin der computergenerierten algorithmischen geometrischen Form zu. Seit 1973 ist der Würfel zentrales Motiv in Mohrs Computergrafiken. Die gezeigte Arbeit P777-3 55 entstand als besondere Edition im Rahmen der Publikation des |DDAA|-Kataloges anlässlich seiner Ausstellung in der Kunsthalle Bremen.

The ungarische Künstlerin Vera Molnar (*1924) zählt zu den Pionieren der Computerkunst. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Ästhetik in Budapest zog die Künstlerin 1947 nach Paris wo sie seitdem lebt und arbeitet. Molnar begann dort ab 1968 mit dem Computer zu arbeiten und erstellte Plottenzeichnungen von denen die drei ersten Exemplare zu sehen sind.

Frieder Nake (*1938) gehört zu den Gründungsvätern der digitalen Computergrafik, der als einer der Ersten mathematische Prozesse zur Produktion von ästhetischen Objekten verwendete. Der fünffarbige Siebdruck einer Plotterzeichnung „Walk-Through-Raster (Serie 7.3)“ ist Teil einer 1966 begonnenen Werkserie. Aus einem beliebig vorgegebenen Zeichenrepertoire werden nach komplexen Wahrscheinlichkeiten einzelne Zeichen ausgewählt und auf eine Zeichenfläche ausgegeben. Der Siebdruck aus dem Jahr 1972 entstammt dem Portfolio „Ars Ex Machina“, das 6 Siebdrucke von Computerzeichungen der Künstler Mohr, Nees, Kawano, Nake, Knowlton und Schwartz enthält.

The Yes Men sind die beiden Netzkunstaktivisten Jacques Servin und Igor Vamos. Seit Beginn der 90er Jahre schaffen sie mit dem gezielten Einsatz von Massenmedien Aufmerksamkeit für soziale Probleme. In 2008 täuschten sie die Öffentlichkeit mit einer 1,2 Millionen Auflage der New York Times, die auf den 4. Juli 2009 datiert ist. In der gefälschte Ausgabe, die sie in New York und Los Angeles verteilten, publizierten sie ihre Ideen für eine bessere Zukunft in Schlagzeilen wie „Irakkrieg zu Ende“ und „George W. Bush zeigt sich selbst auf Hochverrat wegen seiner Taten innerhalb Präsidentschaftszeit an.“  

Der Licht-Künstler Flavien Théry (*1973) lässt in dem Video-Objekt „Les contraires“ (2010) weißes Licht auf einen transparenten Bildschirm mit Flüssigkristallen fallen. Die Kristalle brechen das Licht wie ein Prisma in ein räumlich wirkendes Farbspektrum. Zu sehen sind jedoch 2 verschiedene Farbinformationen: Einerseits die Lichtinformationen des Bildschirms, andererseits die reflektierten Lichtinformationen eines Spiegels, der sich hinter dem Bildschirm befindet. „Les contraires“ irritiert die natürliche Wahrnehmungssituation und weist darauf hin welch unterschiedliche Bedeutung ein und dieselbe Information liefern kann.

Das 1995 gegründete Medienkunstduo UBERMORGEN.COM zeigt ein Objet trouvé aus dem zerbombten RTS TV-Studio von Prishtina/Kosovo. Hans Bernhard war mit seiner Partnerin lizvlx 1999 zwei Wochen nach der Bombardierung der Stadt vor einer Ruine auf eine stark beschädigte Computer-Platine gestoßen. Das Objekt ist Kind der Net.Art Periode Ende der 90er Jahre. Gefunden im letzten Jahr des auslaufenden Millenniums, kurz vor dem Boom-Crash und dem daraus sich ergebenden Paradigmenwechsel in der digitalen Kunst, repräsentiert es als gezeichnetes physisches Objekt den Paradigmenwechsel von der rein kybernetischen und digitalen Hysterie zur Mischform Mensch-Maschine-Netzwerk.

Die ausgestellte Fotografie „Them Fuckin' Robots/male robot“ von Norman White ist im Kontext seiner Zusammenarbeit mit der Künstlerin Laura Kikauka entstanden. Beide Künstler hatten 1988 unabhängig voneinander einen männlichen und einen weiblichen Roboter konstruiert, deren einzige Funktion der Geschlechtsverkehr sein sollte, den beide Maschinen dann auch in einer öffentlichen Performance vollzogen. Die Fotografie zeigt neben dem männlichen Roboter den Künstler selbst in seinem Atelier in einer humoristischen Pose. White, der als einer der ersten Vertreter der Roboterkunst gilt, studiert auf einem Sofa liegend eine Ausgabe des „Playboys“.





  Casey Reas 
CENTURY

Eröffnung: 28. September, 19 - 21 Uhr
Ausstellung: 29. September - 27. November 2012




     

[DAM]Berlin präsentiert die dritte Einzelausstellung des amerikanischen Künstlers Casey Reas, einer der Hauptvertreter der Software-Kunst.
Der Titel der Ausstellung, CENTURY, bezieht sich auf einen neuen Werkkomplex, in welchem sich Reas von denjenigen Kunstwerken des 20. Jahrhunderts inspirieren lässt, die ihn am stärksten beeinflusst haben. 
Neben den bei [DAM]Berlin ausgestellten Prints wird auch die Open-Source Software mit dem Titel CENTURY (2012 -) als Projektion zu sehen sein. Für dieses Work-In-Progress Projekt verarbeitet der Künstler 100 für ihn relevante, kunstgeschichtliche Werke, denen er in Form von Visualisierungen und auf Algorithmen basierenden Kompositionen Ausdruck verleiht. Das abgeschlossene Werk reflektiert so ein Jahrhundert an Kunstgeschichte.
   
„In den letzten beiden Jahren haben sich meine Arbeiten von sich entwickelnden Formen weg bewegt hin zu genauer definierten Choreografien und Kompositionen. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt aber immer noch darauf, mit Systemen zu arbeiten und durch das wiederholte Durchlaufen dieser Systeme Ideen und Formen zu entdecken. Die Ausstellung CENTURY beschäftigt sich mit meiner Besessenheit in Bezug auf die Kunst der letzten 100 Jahre. Ich bin sehr stark durch konkrete, nicht gegenständliche und konstruktivistische Arbeiten beeinflusst worden und die Software, die ich für diese Ausstellung geschrieben haben, baut direkt auf diesen Werken auf.“ Casey Reas, August 2012.


 

   




Not by default - Post Internet Art aus Berlin

Constant Dullaart (NL) 
Ana García-Pineda (ES) 
Tobias Leingruber (D) 
Jaakko Pallasvuo (FI) 
Ignacio Uriarte (D) 

 Niko Princen (NL)


Eröffnung: Sa 25. August 2012, 15 - 17 Uhr
anschließ. ab 17 Uhr Sommerfest in der Galerie mit Grillen

Ausstellung: 28. August - 22. September 2012

Künstlergespräch während der Berlin Art Week:
Dienstag, 11. September, 19 Uhr
mit den beteiligten Künstlern und Gästen zum Thema:
Post Internet Art, Moderation: Wolf Lieser

    

    

   


Für die Ausstellung NOT BY DEFAULT wurden junge Berliner Künstler eingeladen, die sich in erster Linie auf das Internet als Dreh- und Angelpunkt einer digitalen Kultur beziehen. Sie alle vertreten die Generation der ‚digital natives‘ und produzieren ihre Kunst im Kontext einer Online-Community, beziehen also ihre Inspirationsquellen als auch ihre Präsentationsplattformen fast ausschliesslich aus dem Netz. Der Begriff ‚Post Internet Art‘ wurde für diese Ausstellung gewählt, um eine neue Ära zu beschreiben, in der vor allem diejenigen, die mit dem Internet groß geworden sind, die Implikationen und Gepflogenheiten einer digitalen Kultur reflektieren und durch ungewöhnliche Anwendung des Gewöhnlichen – NOT BY DEFAULT – neue Sichtweisen aufzeigen. Diese Kunst äußert sich keineswegs in rein digitalen Formaten, sondern ist raumgreifend, haptisch, politisch, drängt heraus aus der Galerie, hinein in die Stadt, in die Gesellschaft.

Constant Dullaart zeigt seine Arbeit Hard Crystal Display, 2012, eine Serie von Monitoren kombiniert mit Formen aus geschliffenem Kristallglas, z. B. Fächern, wie man sie als Sammelobjekte findet. Auf den ersten Blick sieht die Arbeit aus wie ein 3D-Objekt oder ein Hologramm, aber bei genauerem Hinsehen lässt die Glasware, die einfach auf die heilige Oberfläche des Monitors aufgeklebt ist, das Bild aussehen wie nach einer Bearbeitung mit einem komplizierten digitalen Filter. Dullaart vergleicht die transformierende Qualität von Glas oder Linsen mit der transformierenden Qualität des Internets als ein Fenster. 

In Dullaarts Video In Your Office, 2011, beobachtet man den Künstler dabei, wie er kontinuierlich 8 weiße, in einem Kreise auf dem Fußboden angeordnete Teller verschiebt. Das Video ist auf YouTube zu finden und jeder, der bereits einmal versucht hat, ein YouTube-Video zu laden, wird in der Performance sofort das Nachstellen des Ladesymbols bestehend aus einem weißen Kreis erkennen. Selbstreferentiell, trocken und mit ironischem Unterton ist In Your Office nicht nur ein Insider-Witz, sondern vermenschlicht das Interface durch die kleine Bricolage-artige Geste der Entfremdung. Für Dullaart ist diese Arbeit eine Hommage für all die Nutzer, die jeden Tag Inhalte für YouTube kreieren und online stellen. Aber sie ist ebenso ein Kommentar, um uns das selbstverständlich Gewordene unserer digitalen Gewohnheiten vor Augen zu führen.

Auch Jaakko Pallasvuo widmet sich formal gesehen der populistischen Ästhetik der Internet-Kultur. Seine YouTube-Videos verwehren sich einer herkömmlichen Kunstästhetik und propagieren vielmehr einen 'schlechten Geschmack'. In Some Men Are Islands, 2012, bewegen sich Texte über die Screen, Überblendungen und Wischeffekte bestimmen den Schnitt, Filter rufen graphische Verzerrungen und wilde Musterbildung hervor. Die Zusammensetzung seiner Filme erfolgt bruchstückartig, es gibt weder eine narrative Struktur, noch eine Resolution, das Ende kommt abrupt. 

In Pallasvuos Videos wird immer wieder die Sinnfrage künstlerischer Produktion behandelt. Von Selbstzweifeln über damit einhergehenden Ängsten bis hin zu erlebten Niederlagen seines Versuchs, als Künstler seinem Anspruch zu genügen, scheut er vor keiner Peinlichkeit zurück. 

Ignacio Uriartes Werk hingegen hat erst einmal garnichts mit digitaler Kultur zu tun. Er hat eine ganz eigene künstlerische Sprache entwickelt und sein Handlungsspielfeld ziemlich genau eingegrenzt, indem er sich ausschließlich der Utensilien des gewöhnlichen Büroalltags als Ausdrucksmittel bedient. Uriarte macht Kunst aus A4 Blättern, Kugelschreibern, Excel-Dateien, Schreibtischen und Papierkörben – banale, aus dem Büro-Kontext entliehene Alltagsgegenstände, die er streng formal in Form diverser Materialstudien arrangiert. In dem Triptychon Diagonal Labyrinths, 2012 sehen wir über die drei Oberflächen verteilt zwei Dreiecke, ein rotes und ein schwarzes, die jeweils aus einer zusammenhängenden Linie in einer Excel-Datei gezeichnet sind, so dass ein labyrinthartiges Muster entsteht. In der Wandinstallation Copied document, 2010, sind etliche, leicht versetzte A4 Blätter in einer Diagonalen arrangiert. Darüber sagt der Künstler folgendes: 

"Wenn man in der digitalen Welt mehrere Fenster öffnet oder ein Objekt vervielfältigt, werden die Fenster/Objekte leicht versetzt nach rechts unten so hintereinander arrangiert, dass der User alle gleichzeitig sehen kann. Die Installation versetzt das digitale Phänomen zurück in die physische Welt aus der es ursprünglich kam."

Das Thema in Ana García-Pinedas Zeichnung Interpyramid, 2012 ist die Geschichte der Zivilisationen oder vielmehr die Art und Weise, wie diese in unserem kollektiven Gedächtnis fortleben. Für ihre Recherche benutzt sie die Google-Bildersuche und macht sich die unendlichen, absurden Verlinkungen zu eigen, die die Suchmaschine generiert. Die verschiedenen Zivilisationen werden in der Zeichnung in ironischer, geradezu comic-hafter Manier miteinander in Beziehung gesetzt, eine Figur verschlingt die andere oder versucht, an die Spitze der Pyramide zu gelangen. Dabei posieren die sympolhaften Charaktere für den Betrachter. 

Tobias Leingruber führt mit seinem Projekt Social ID Bureau, 2012, erstmals Facebook-Ausweise für das 'echte Leben' ein und kommentiert so die beunruhigende Macht auf unsere Privatsphäre, die dem Social Network Giganten zu eigen ist. Während der Eröffnung wird der Künstler selbst das Ausstellen eines Ausweises anbieten, vorausgesetzt die interessierte Person ist bei Facebook registriert. 

Niko Princen verbindet in seiner Online-Arbeit Stock Images die Daten diverser Aktienmärkte mit Bildern von Gesichtern, die über Suchresultate von Google zusammengestellt werden. Die Abstraktion der Börsenbewegungen bekommt somit wieder ein "Gesicht", verweist darauf, dass jede Bewegung von Menschen gemacht ist und Menschen betrifft. In der Beliebigkeit der Auswahl der Gesichter spiegelt sich das Gefühl des Ausgeliefertsein der meisten Menschen gegenüber den Auswirkungen des Börsenhandels wider: es kann jeden treffen, selbst wenn er gar nicht in Börsengeschäfte involviert ist.

 





 Die Galerie ist vom 16. Juli bis zum 4. August geschlossen. 

Vom 7. August bis zum 24. August ist die Galerie nach Vereinbarung geöffnet.


SUMMER SPLASH
Neue Arbeiten von

Eelco Brand (NL)
Vuk Ćosić (SL)
Gerhard Mantz (D)
Evan Roth (USA)
Marius Watz (NO)

Eröffnung: 11. Mai, 19 - 21 Uhr
Ausstellung: 12. Mai - 14. Juli 2012

  
  
 

Die Sommerausstellung SUMMER SPLASH dieser vorwiegend von [DAM]Berlin repräsentierten Künstler zeichnet sich durch den experimentellen Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Formaten aus. Anhand verschiedenster Arbeitsweisen - von ASCII-Art (American Standard Code for Information Interchange) über iPad-Fingerbewegungen bis hin zu 3D-Prints, 3D-Animationen und -Skulpturen - wird ein breites Spektrum digitaler Techniken sichtbar und lässt so eine interessante Mischung von Werken entstehen. Teils spielerisch im Umgang wird der Betrachter in seiner Erwartungshaltung überrascht; es gibt viel Neues zu entdecken. 

Vuk Ćosić (* 1966, Belgrad), seit den 90er Jahren als Pionier der Net Art Bewegung bekannt, zeigt mit Singing in the Rain (1999) einen seiner ASCII-Art Filmklassiker sowie den Print Bang (2010). 
Evan Roth (* 1978, USA), Gründer des Graffiti Research Labs, zeigt aus der Serie Multi-Touch Finger Paintings Prints sowie die an Readymades erinnernden Kunstobjekte der Propulsion Paintings. Eelco Brand (* 1969, Rotterdam) präsentiert zwei weitere Variationen seiner 3D-Animationsfilme, T.movie und I.movie, in denen er auf die für den Künstler so typische Weise scheinbar die Natur nachahmt, sie beim erneuten Hinschauen jedoch ins Absurde führt und auf ironische Weise überhöht. Ebenfalls Meister der 3D-Kunst ist auch Gerhard Mantz (* 1950, Neu-Ulm) mit zwei großformatigen Prints in der Ausstellung vertreten. Mit Dune (2011) und Christobal (2010), beide aus der Serie Abstraction, führt er die Auseinandersetzung mit Farbe, Form und Licht aus der Perspektive der Malerei weiter. Marius Watz (*1973, Norwegen) stellt seine neue Serie Probability Lattice (2012) vor, fünf mit einem 3D-Drucker gefertigte abstrakte, architektonisch anmutende Mikro-Skulpturen. Seine ebenfalls ausgestellten ArcSurf Drawings (2012) basieren auf selbst geschriebenen Algorithmen, die die virtuellen Formprozesse per Laserdruck auf MDF einbrennen.




Joan Leandre
Blind Sequence Trust

  

Eröffnung: Fr., 16. März, 19-21 Uhr
Der Künstler ist anwesend.


Ausstellung: 17. März - 5. Mai 2012

Videos (In the Name of Kernel Series!)


“Du meinst vielleicht, dass deine Träume in der simulierten Umgebung wahr werden, und als Nächstes wirst du dann denken, wie öde dein Leben eigentlich ist...” Joan Leandre in einem Interview mit Domenico Quaranta, 2008

[DAM] Berlin zeigt in einer Einzelausstellung 2 neue Filme des spanischen Videokünstlers Joan Leandre (geb. 1968). Leandre bezeichnet sich selbst als "Media Interpreter", er hackt kommerzielle Computerspiele bzw. die Spieleumgebungen. Er erschafft kraftvolle Filmcollagen mit narrativen Elementen, bei denen er ausschließlich Bestandteile der Computerspiele verwendet. Leandre taucht tief in den Code aller Arten von Image-Software hinein: von einfachen Videospielen zu Flugsimulatoren oder sogar hochentwickelten militärischen Kriegsspielen. Er verändert ihre Funktionalität und verwandelt populäre Technologie in ihrer banalsten Verwendung in eine merkwürdige, unter die Haut gehende Erfahrung, eine Mission zum Unbekannten oder auch in eine ruhelose Reise ohne Schwerkraft. Seine Filme lehnen sich auf gegen eine mächtige Bildmaschinerie, gegen Gleichförmigkeit und Massenkonsumverhalten. Er stellt synthetische Bilderwelten zu hypnotischen, an archaische Traumbilder erinnernden Filmstücken zusammen.
Die beiden neuen Filme werden als Projektionen gezeigt. Sie sind Teil der Serie In the Name of Kernel, an der Leandre seit über 5 Jahren arbeitet. Der Kernel ist der Kern eines jeden Betriebssystems, in dem die Prozess- und Datenorganisation festgelegt ist. Der Titel der Serie verweist bereits darauf, dass Leandre in das Herz der Systeme hineinschaut, kein einfacher Computertourist, der sich mit dem Pauschalangebot und der einfachen Benutzeroberfläche zufrieden gibt. Auch sonst ist Leandre ein Freund der Extreme: Seine zweite Leidenschaft ist Bergsteigen, bei dem er unmittelbare Naturerfahrung und das Austesten körperlicher Grenzen verbindet. Seine Kunst spiegelt auch diesen Willen zur Grenzerfahrung wider, seine Suche nach Tiefgang, die den Trends zum schnellen und widerstandslosen Konsum in der Gesellschaft gegenübersteht. Und so thematisieren seine Arbeiten auch die Isolation der Menschen von den grundlegenden Elementen des Lebens.
In der Ausstellung werden in einem separaten Raum auch die früheren Arbeiten Leandres aus der Serie In the Name of Kernel gezeigt: das auf einem Flugsimulator basierende Video Iron Bird sowie die Arbeiten Lonely Record Sessions (2009), Lonely Record Rooms (2010), Magic Line (2010), Paralax Paradox (2011).

Seit 1993 ist Joan Leandre Mitglied der OVNI Archives (Observatory of Non Identified Video). Seine Werke wurden in zahlreichen internationalen Museen und Festivals ausgestellt, darunter im Centre George Pompidou, Paris, im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, im ZKM, Karlsruhe, auf der Whitney Biennale und der Ars Electronica. Er lebt und arbeitet in Barcelona.





 


Aram Bartholl
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27. Januar, 19 - 21 Uhr: Eröffnung + Book-Release Aram Bartholl – The Speed Book, Gestalten-Verlag, 2012

19:30: Performance How to Vacuum Form von Aram Bartholl

+ Buchvorstellung durch Domenico Quaranta (Autor und Kurator)


Ausstellung: 28. Januar – 10. März 2012


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[DAM]Berlin zeigt die erste Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers Aram Bartholl (*1972, Bremen), dessen Arbeiten einen spannungsreichen Dialog zwischen Online- und realem Leben führen. Bartholl war 2011 in Ausstellungen im MoMA, New York, und der New Yorker Pace Gallery und [DAM]Cologne vertreten.

 

Seine Arbeiten treffen den Puls der Zeit, sie basieren nicht auf dem reinen Betrachten eines künstlerischen Gegenstandes, sondern leben von den Denkanstößen, die Aram anregt, und von dem anschließenden Eigenleben, das seine Projekte durch die teilnehmenden Menschen entwickeln. Seine Interventionen im öffentlichen Raum, seine in der Tradition von Ready-mades stehenden Installationen und Skulpturen basieren auf Do-it-yourself-Kultur – nicht im Sinne von Dilettantismus, sondern von Eigengestaltung und Eigenverantwortung – sowie den populären Wahrzeichen des Internets, mit denen Bartholl uns überraschend in der Realität konfrontiert.

Seine Arbeiten verorten sich nicht vollständig im Kontext des Digitalen: zu sehr beschäftigen sie sich mit Raum, zu haptisch ist ihr Ansatz, und zu sehr schwingt das Bewusstsein potentieller politischer Wirksamkeit in ihnen mit - sie drängen nach draußen, in den Stadtraum, in die Gesellschaft.


Dinge, die uns im Internet inzwischen völlig alltäglich erscheinen, irritieren, sobald sie uns in der physischen Welt begegnen: In der Arbeit Are you human? wird ein CAPTCHA-Code, von Webdiensten zur Unterscheidung von menschlichen Anfragen und automatisierten Skripts genutzt, in Aluminium an Häusermauern oder Galeriewände appliziert. Ein Bildschirm mit aufleuchtenden Pixeln entpuppt sich als kerzenbetriebenes, selbstgebautes Objekt, das mit Thermik statt mit Elektronik funktioniert. Subtil und doch treffend legt Bartholl in seinen Arbeiten Machtdiskurse der digital geprägten Welt offen, so z. B. in seinem erfolgreichen, vielzitierten ProjektDeadDrops, in dem sich in die Wände der Stadt eingemauerte USB-Sticks dem Datenaustausch über die Strukturen von Großunternehmen im Internet verweigern.

 

„Im Netz entwickelt sich alles extrem schnell. Ich habe das Bedürfnis, etwas zu schaffen, was sich um dieses Thema dreht, aber trotzdem Bestand hat“, so Aram Bartholl über Entdigitalisierung des Digitalen. An der Schnittstelle von Installationen, Urban Intervention und interaktiver Performance fragt er grundlegende sozialkritische Fragen, denkt über unser kulturelles Gedächtnis nach. Die rasanten Entwicklungen des digitalen Zeitalters werden in seinen Arbeiten abgebremst, ihrer technologischem Anziehungskraft entledigt und der bewussten Betrachtung ausgesetzt.

So zum Beispiel sein neues GroßprojektDust: Hier möchte er die meistgespielte Computerspielumgebung der Welt aus dem Spiel Counter Strike in ein begehbares 1:1 Modell aus Beton übertragen - einen virtuellen Raum, den Millionen Menschen besucht und in ihrem Gedächtnis verankert haben, den aber noch nie jemand betreten konnte, in einem realen Monument zu manifestieren.

 

Mit einer in der Ausstellung erstmals gezeigten Performance und Installation wendet sich Bartholl, der sich in netzpolitischen Kreisen wie dem Chaos Computer Club bewegt, dem Symptom einer bereits vorhandenen Grenzüberschreitung von digitaler und analoger Welt zu: der Anonymous-Bewegung und ihren charakteristischen, auf einem Kultkomik basierenden Guy-Fawkes-Masken, die sich die Bewegung als Erkennungszeichen sowie Identitätsschutz angeeignet und die unter anderem im Kontext von Bürgerbewegungen wie Occupy Wallstreet starke Medienpräsenz hat.

In der Anonymous-Bewegung spiegelt sich die Idee eines freien, netzbasierten Informations- und Kreativitätskollektivs – eine Art globales Gehirn -, das ohne hierarchische Organisation, ohne determinierter Identität politische Handlungsfähigkeit entwickelt.


Seine Projekte navigieren spielerisch zwischen unseren digital-analogen Welten und überwinden diese scheinbar mühelos, indem sie insbesondere digitale Elemente aus der Enge unserer Internet- oder anderweitig Bildschirmbasierten und digital vermittelten Erfahrungen heraus-, und hinein in unsere körperlich gelebten analogen Leben bringen. Seine Fähigkeit, diese erstaunlichen Momente der Computermagie hervorzurufen, sind bemerkenswert. Seine Werke sind einnehmend, fesselnd, überraschend, subtil und anspruchsvoll. Seine Werke tragen eindeutig eine eigene Handschrift und stammen vollständig aus seiner Zeit und Kultur. Er bewegt sich nahtlos von monumentalen zu persönlichen oder intimen Größenordnungen, und erfasst dabei alle dazu gehörenden Emotionen und Techniken der ästhetischen Konzepte.

Unsere digitalen/analogen Leben und Welten verlaufen gleichzeitig... Vielleicht können wir nun, mit Hilfe von Künstlern/Kuratoren wie Aram Bartholl, beginnen, eine komplexere, sich überlagernde, verflochtenere und realistischere Weltsicht anzuerkennen, in der all den ernsthaft lustigen, kategorisch undichten, chaotisch digitalen, und wunderbar widersprüchlichen Momenten, die wir erleben, während wir unsere Leben navigieren, durch Projekten begegnet werden kann, die anerkennen und realisieren, was es heißt, in unseren spezifischen technologischen Zeiten lebendig zu sein.“

 

Jon Cates, Kurator, Zitat aus seinem Artikel Digital<>Analog, Aram Bartholl and New Media Art IRL [In Real Life, Anmerk. der Galerie], aus dem Buch Aram Bartholl - The Speed Book, 2012


Die Ausstellung ist Teil des Partnerprogramms der Transmediale 2012.




 


THINK LINE 2
 
Hans Dehlinger, Jean-Pierre Hébert, Manfred Mohr, Vera Molnar, Frieder Nake, Casey Reas, Roman Verostko, Mark Wilson

      


Eröffnung: Freitag, 18. November 2011, 19 – 21 Uhr
19:30 Uhr Einführung in die Ausstellung durch Wolf Lieser
Hans Dehlinger und Mark Wilson werden bei der Eröffnung anwesend sein.

Ausstellung 19. November 2011 – 21. Januar 2012
Weihnachtsferien: 20. Dezember 2011 – 7. Januar 2012

Gespannte Fäden, eine großflächige Wandgestaltung, filigrane Zeichnungen - Galerie [DAM] Berlin lädt ein, sich in der Ausstellung Think Line 2 auf eine erweiterte Form des Zeichnens mittels eines Algorithmus einzulassen. Von großformatigen bis zu kleinen Arbeiten sind Werke aus einem Spektrum von 40 Jahren Medienkunst zu sehen. Einigen Arbeiten ist das niedergeschriebene Konzept des Künstlers über das jeweilige Werk zur Seite gestellt. Es ermöglicht dem Betrachter, Bezüge und unterschiedliche Umsetzungsmöglichkeiten nachzuvollziehen.

Vera Molnar greift in der Installation Rechteckweg eine Idee, einen Algorithmus, aus dem Jahr 1997 auf und führt diese Arbeit erstmals als 3 x 3 m große Installation aus einem Wollfaden aus. Rechteckweg folgt den Gesetzen konkreter Kunst, öffnet aber das strenge Konzept durch die Wahl eines organischen Materials." A line is a dot that went for a walk" (Paul Klee) - nachdem der Faden seinen langen geometrischen Weg zurückgelegt hat, bleibt sein Ende weich und formlos auf dem Boden liegen.

Casey Reas zeigt eine ca. 4 x 3 m große Wandgestaltung, die auf der Serie Tissue basiert. Diese Serie ist eine ursprünglich interaktive Software aus dem Jahr 2002, bei der der Betrachter durch Setzen von Punkten auf einem Bildschirm die Bewegung der Linien beeinflussen kann. Die Linien zeichnen feine Gebilde auf Basis der Bewegung von tausenden, synthetischen neuralen Systemen.

Manfred Mohr stellt in der Ausstellung 3 kleine Plotterzeichnung aus den frühen 1970er Jahren aus, die noch vor seiner Beschäftigung mit dem Würfel entstanden. Die Arbeiten sind erstmalig weltweit zu sehen.

Hans Dehlinger zeigt neue große Plotterzeichnungen aus der Serie der "unscharfen" Bilder, in denen sich durch überlappende Strukturen aus feinen Linien für das menschliche Auge ein irritierender Eindruck von Unschärfe einstellt.

Die Papierarbeiten von Mark Wilson sind aus feinen geometrischen Strukturen aufgebaut, die sich vielschichtig überlagern. Dadurch entsteht ein dichter Formteppich, den Wilson in leuchtenden kontrastreichen Farben gestaltet. In der Ausstellung werden neue Arbeiten von ihm gezeigt sowie ein ca. 2 m langes Bild, das in diesem Sommer in der Ausstellung Ornamental Structures in der Stadtgalerie Saarbrücken zu sehen gewesen ist.

Seven Sisters - The Pleiades ist eine Serie von 7 farbigen Plotterzeichnungen, die Roman Verostko, inspiriert von den Plejaden im Sternzeichen des Stiers, in seinem typischen fernöstlich anmutenden Stil angefertigt hat. Er benutzt Blattgold oberhalb der Plotterzeichnung um die Natur eines strahlenden Sterns zu betonen. Aus dieser Familie von sieben ähnlichen „Schwester-Formen“ werden in der Ausstellung 2 Arbeiten zu sehen sein.

Ebenfalls durch die fernöstlichen Meister inspiriert sind die filigranen Plotterzeichnungen von Jean-Pierre Hébert. Seine typischen abstrakten, dichten Strukturen finden zwar in der Natur ihren Ursprung, aber auch sie sind das Resultat eines klar definierten Konzeptes.

Frieder Nake, der als einer der Vorreiter diese Kunstform schon 1965 zusammen mit Georg Nees ausstellte, ist mit einigen seiner ersten Arbeiten vertreten.