Roman Verostko

ALGORITHMIC POEMS: the Joy of Digital

Eröffnung: 5. November 2010, 19-21 Uhr
Der Künstler wird bei der Eröffnung anwesend sein.
Ausstellung: 6. November 2010 - 22. Januar 2011

Sonderveranstaltung am Samstag, den 6. November, um 15 Uhr
Gespräch: THE JOY OF DIGITAL ART - Roman Verostko and Frieder Nake, seriously
Auf Englisch. Eintritt frei.

          
   
      

Algorithmische Poesie: Die Freude am Digitalen

Diese Arbeiten zelebrieren den Charme und die Anmut der algorithmischen Form, „die Freude am Digitalen“. Sie regen uns an, über jenen Prozess nachzudenken, in dem die starre Logik eines Algorithmus sowohl üppige Verspieltheit als auch ruhige Wellenbewegungen hervorbringen kann. Ich habe diese visuellen Gedichte erschaffen, in dem ich Anweisungen schrieb, welche die Pinsel und Stift steuern, die ich an einer Zeichenmaschine angebracht habe. Dieser Prozess vereinigt Geist und Maschine. Er fordert mich dazu heraus, die Eintönigkeit des Programmierens und des Überwachens der Maschinen zu überwinden – um dann bei jenem beglückenden Moment anzukommen, in dem die Früchte dieser mühevollen Kleinarbeit in Charme und Anmut sichtbar werden. Die daraus entstehenden Werke erinnern mich an die Zeit mit meiner Frau Alice, Erinnerungen an die außergewöhnlichen Momente, die wir bei unseren Wanderungen in der Natur zu allen Jahreszeiten erlebten. Solche reichen Momente in algorithmischer Form wiederzufinden – davon erzählt „die Freude am Digitalen“.

RV, September 2010


 

C.E.B. Reas

Compendium 2004-2010


           


Eröffnung: 10. September, 19-21 Uhr
Der Künstler wird zur Eröffnung anwesend sein.
Ausstellung: 11.9. -3.11.2010


         



[DAM]Berlin präsentiert die zweite Einzelausstellung des amerikanischen Künstlers C.E.B. Reas, der eine der Leitfiguren im Bereich Software-Kunst ist. Die neue Ausstellung beendet die Software-Serie „Process“, an der Reas von 2004-2010 gearbeitet, mit einem Bilderzyklus von 15 Arbeiten, der sieben Jahre Forschung und künstlerische Arbeit umfasst. Darüberhinaus sind neue Software-Arbeiten zu sehen, die erstmalig in Berlin gezeigt werden, sowie einige der aus der Process-Serie.

Für Reas (*1972) ist Software kein Werkzeug, um vorhandene Daten, wie z. B. ein Foto, zu überarbeiten, sondern das Schreiben des Konzeptes und der Software ist das Zentrum des Kunstwerks.
Inspiriert von Sol Le Witt, der für seine berühmten Wandzeichnungen Anweisung in Textform schrieb, die dann von dritten ausgeführt wurden, führt er dessen konzeptionellen Ansatz weiter. Im Falle der Software-Kunst ersetzen generative Software-Abläufe die Ausführung per Hand, die die präzise formulierten Anweisungen des Künstlers umsetzen. Dabei steht der Prozess im Vordergrund gemäß der berühmten Anweisung von Reas: „Definiere einen Prozess und übersetzte ihn in ein Bild“. Das Konzept des Künstlers ist dabei als Text in englischer Sprache verfasst. Raum für Interpretationen gibt es auch hier. Durch die Übertragung in Programmiersprache können dabei je nach gewählter Sprache oder nach der Person, die den Text in ein Bild überträgt, am Ende sehr verschiedene ästhetische Resultate entstehen. Dies hat Reas in seiner Auftragsarbeit {Software}Structures aus dem Jahr 2004 für das Whitney-Museum untersucht (zu finden unter: http://artport.whitney.org/commissions/softwarestructures/ ).

In den Process-Serien erforschte er das Verhältnis zwischen sich natürlich entwickelnden und künstlichen Systemen. Aus präzisen mechanischen Strukuren entstehen organische Formen. Die Bilder visualisieren Systeme in Bewegung oder in Ruhestellung. Die Software-Arbeiten setzt Reas in verschiedenen Medien wie Projektionen, Bilder oder Skulpturen im Raum um. Jedes Material streicht einen anderen Aspekt der Software heraus.


Anweisungen für Process 13:Halbiere eine rechteckige Fläche und definiere eine Trennlinie als Ursprung für eine große Anzahl an Elementen 1. Wenn sich jedes Element über die Oberfläche hinaus bewegt, bringe seine Position zurück an den Ursprung. Zeichne eine Linie von den Mittelpunkten der Elemente, die sich berühren. Setze den Wert der kürzesten Linie als Schwarz und den der längsten Linie als Weiß mit verschiedenen, die Werte dazwischen repräsentierenden Grautönen.

(dabei entspricht Element 1 aus der Library: Form: Circle + Behaviour: Move in a straight line + Constrain to surface + Change direction while touching another Element + Move away from an overlapping Element)

Ausgeführt von C.E.B. Reas
Herbst 2009, Sommer 2010
Processing 1.0


„Während der letzten sieben Jahre habe ich das System von Formen, Verhalten, Elementen und Prozessen kontinuierlich neu definiert. Es ist eine eigentümliche Schein-Wissenschaft, die sich zwischen der Geschichte der Mathematik und der Generation des künstlichen Lebens bewegt. Das Phänomen des Sichtbarwerdens ist der Kern meiner Untersuchung, jedes Kunstwerk baut auf den vorhergehenden Arbeiten und liegt dem nächsten zugrunde.“
C.E.B. Reas aus dem Katalog „Process Compendium 2004-2010“

Für ihre Open-Source-Software Processing, die inzwischen an zahlreichen Kunstuniversitäten gelehrt wird, wurde C.E.B. Reas 2005 zusammen mit Ben Fry mit dem Golden Nica der Ars Electronica ausgezeichnet. Er hat international ausgestellt u. a. im Victoria & Albert Museum, Institute for Contemporary Art (London), New Museum for Contemporary Art (New York), NTT ICC (Tokyo),  Künstlerhaus Wien, LAboral Gijon, ZKM (Karlsruhe), Zendai Museum of Modern Art in Shanghai, Telic (Los Angeles), BANK (Los Angeles), Eyebeam (New York), CCCB (Barcelona), STUK (Leuven), National Museum for Art, Architecture and Design (Oslo).
Reas lebt und arbeitet in Los Angeles, dort ist er auch Professor für Bildende Kunst an der University of California.







Intermezzo - Künstler der Galerie: 31.8.-7.9.2010

Freitag, 3.9., 19-21 Uhr: Saison-Opening der Galerien in Berlin-Mitte
Sonntag, 5.9., 12-18 Uhr: Weinverkostung in 70 Berliner Galerie anlässlich der 100. Geburtstags des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter

   

Wir zeigen u.a. Arbeiten von boredomresearch, Eelco Brand und Gerhard Mantz, die noch nicht in Berlin gezeigt wurden.



Eduardo Kac

Natural History of the Enigma


     

                            

             

Ausstellung: 29. Mai - 17. Juli 2010

Eröffnung: 28. Mai, 19-21 Uhr
Der Künstler wird zur Eröffnung anwesend sein.


Der amerikanische Künstler Eduardo Kac (*1962 in Brasilien) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Biotechnologie. In der Galerie [DAM[Berlin zeigt er die Serie „Natural History of the Enigma“, in deren Zentrum eine transgene Pflanze steht, die er in Zusammenarbeit mit der University of Minnesota entwickelt hat. Auf den ersten Blick sieht die „Edunia“ aus wie eine normale Petunie, eine Alltagszierpflanze. Doch die hellrosa Blume mit den rötlichen Adern trägt die Gene des Künstlers in sich und erinnert auch in ihrer Farbigkeit an menschliches Fleisch und Blut.

Sie ist eine Hybridpflanze, das Produkt einer Genmanipulation. Die Genforschung, die unser Leben zukünftig nachhaltig und irreversibel verändern wird, findet bisher weitestgehend hinter verschlossenen Türen von Labors statt. Mit seiner Arbeit holt Kac das Thema in den öffentlichen Raum und stellt die weiteren Entwicklungen zur Diskussion.
Wer darf neue Lebensformen schaffen und zu welchem Zweck? Welcher Kategorie entspricht dieses neue Hybridgewächs: bezeichnen wir es trotz menschlichen Erbguts noch immer als „Pflanze“?

Für „Natural History of the Enigma“ erhielt Eduardo Kac 2009 die Goldene Nica der Ars Electronica.


Kac hat u. a. ausgestellt im Maison Européenne de la Photographie, Paris; Kunsthalle Kiel; Oi Futuro und Museum of Modern Art, Rio de Janeiro; OK Contemporary Art Center, Linz; InterCommunication Center (ICC), Tokio; Seoul Museum of Art, Korea. Seine Arbeiten sind u.a. in folgenden Sammlungen zu finden: Museum of Modern Art, New York; ZKM, Karlsruhe, und im Museum of Modern Art in Rio de Janeiro.

Eduardo Kac erhielt zahlreiche Preise u. a. 1998 den Leonardo Award for Excellence, ISAST, und 1999 den ICC Award in Tokio. Er lebt und arbeitet in Chicago, USA.



    





Gerhard Mantz

Nach lautloser Explosion

 

 

 

Ausstellung: 27. März - 26. Mai 2010
Eröffnung: 26. März 2010, 19-21 Uhr
Der Künstler wird zur Eröffnung anwesend sein.
Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem einführenden Text von Domenico Quaranta.

Die Galerie [DAM]Berlin zeigt eine Einzelausstellung von Gerhard Mantz mit neuen virtuellen Landschaften in Schwarz-Weiß.
In den Bildern betritt der Betrachter die Erde nach einem großen Ereignis. Ob es eine Explosion war, die die Wälder unter eine vollkommene dünne Schicht aus Asche legte, oder eine gänzliche Erstarrung der Natur durch Kälte und Frost, ist nicht definiert. Die Orte, die Gerhard Mantz in seinen Landschaften zeigt, sind keine wirklichen Orte, sondern Seelenlandschaften. Durch die Helligkeit wirken sie fragil und magisch. Das Licht bekommt durch die Ausführung der Arbeiten in Schwarz-Weiß eine große Bedeutung. Es kann verheißungsvoll sein, aber ebenso das blendende Licht einer Explosion, ein Vorbote des Unheils.

Gerhard Mantz fügt mit seinen vollständig computergenerierten Arbeiten dem Thema Landschaft eine sehr zeitgenössische Position hinzu. Ähneln sie vordergründig natürlichen Landschaftsdarstellungen, verweisen sie durch Verfremdungselemente wie unnatürliche Oberflächenstrukturen oder Softwareunregelmäßigkeiten auf ihre Entstehung jenseits realer Situationen. Sie gleichen erhabenen, archetypischen Landschaften, die zeitlich in weiter Ferne liegen, lassen den Betrachter jedoch mit einem Gefühl der Ambivalenz zurück, das begründet ist durch das Fehlen jeglicher anderer Lebewesen und einer Perspektive auf die Natur, die der eines einsamen Menschen entspricht.  

"...Ein Archetyp ist ein Stereotyp, bevor letzterer in die Banalität des Klischees abgerutscht ist. Mit anderen Worten: es ist die Schönheit des Himmels, bevor sie ein Desktop-Hintergrund wird. Es ist das Ende der Welt, bevor es in den neuesten Katastrophen-Blockbuster übertragen wird. Es ist eine klassische Venus vor der Inspiration zu der neuesten Eau-de-Toilette-Werbung.
Das ist es letztendlich, was Gerhard Mantz mit seinen Landschaften macht: Stereotypen in Archetypen umwandeln, sie zurückbringen zu ihrem Ursprung und ihnen ihre ursprüngliche Kraft wiedergeben..." (Auszug aus dem Katalogtext von Domenico Quaranta)

Gerhard Mantz (geb. 1950 in Neu-Ulm, Studium an der Kunstakademie Karlsruhe) lebt und arbeitet in Berlin. Er hat u. a. ausgestellt auf der Prag Biennale 4; P.S.1 MoMA, New York; Kunsthalle Würth; Micro Museum, Brooklyn; Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg; KMZA Berlin; Württembergischer Kunstverein; ZKM, Karlsruhe; Kunsthalle Rostock; Kunstverein Mannheim; Haus am Waldsee, Berlin; Kunsthalle Darmstadt.

Parallel zu der Galerieausstellung nimmt er an der Ausstellung "Gratwanderung" im Neuen Kunstverein Aschaffenburg e. V. teil, s. http://nkvaschaffenburg.de/




GaMe!
Internationale Gruppenausstellung

     

         


Ausstellung: 2. Februar – 20. März 2010
Eröffnung: Samstag, 30. Januar 2010, 16-18 Uhr
France Cadet wird bei der Eröffnung anwesend sein.
Die Ausstellung ist Teil des Programms der transmediale.10 Futurity now!

France Cadet, F, Objekte, Siebdrucke
Todd Deutsch, USA, Fotografie
Mark Essen, USA, Computerspiel
Joan Leandre, ES, Digital Video Collage
Jason Rohrer, USA, Computerspiel
Tale of Tales, B, Computerspiel


Die Ausstellung zeigt erstmals in Berlin internationale künstlerische Positionen zu dem Thema Computerspiele und elektronisches Spielzeug. Das Spektrum umfasst interaktive, von Künstlern entwickelte Computerspiele, eine Filmcollage aus modifizierten Sequenzen kommerzieller Spiele sowie kleine Tierroboter. Zudem sind vier Arbeiten aus einer Fotoserie zu sehen, die Jugendliche während einer LAN-Party zeigen.
ie Branche kommerzieller Computerspiele boomt und elektronisches Spielzeug ist für Kinder eine Selbstverständlichkeit geworden. Das Thema gewinnt gesellschaftlich immer größere Bedeutung. Seit einigen Jahren widmen sich auch Künstler verstärkt diesem Thema, setzen sich mit der Ästhetik und dem Inhalt kommerzieller Spiele kritisch auseinander oder entwickeln alternative Spielkonzepte.

Spielen als eine der ursprünglichsten Tätigkeiten des Menschen bedeutet experimentieren, erfahren, sich in andere Welten versetzen, andere Identitäten annehmen. Dies hat die Menschen schon immer fasziniert und jede Epoche brachte eigene Spiele hervor. Heutzutage spielen Millionen Menschen Computerspiele. Für einen großen Anteil der jüngeren Generation sind sie ein fester Bestandteil der Kindheit und ein maßgeblicher Faktor der Sozialisierung. Das Spektrum der Themen umfasst sämtliche Bereiche menschlichen Daseins. Das Bild vom isolierten Spieler ist Vergangenheit: In LAN-Parties und Online-Spielen nehmen mehrere Spieler, auch in Gruppen, an einem Spiel teil.
Das erste kommerziell erfolgreiche Computerspiel war Pong von Atari aus dem Jahr 1972. Seitdem wächst die Branche kontinuierlich. Die Umsätze der Spieleindustrie haben international hohe Zuwachsraten. Im Jahr 2001 übertrafen sie in den USA mit einer Höhe von 9,4 Milliarden US-Dollar erstmalig die Umsätze der Filmindustrie mit 8,35 Milliarden US-Dollar (manager-magazin.de, 09.08.2002).

Die Ausstellung zeigt internationale künstlerische Positionen, die das Thema Computerspiele aus verschiedenen Richtungen beleuchten.
Mit der Manipulation von Software, in diesem Fall von kommerziellen Computerspielen, arbeitet Joan Leandre. In dem Film In the name of Kernel Series – Lonely Record Sessions Sequenzen setzt er Sequenzen von Ego-Shooter-Spielen, aus denen er sämtliche Personen entfernte, assoziativ zu einer Film- und Soundcollage zusammen. Er sagt über die Arbeit: „... die künstliche Verkörperung von Natur in Welten, in denen Vernunft abhanden gekommen ist. Die Betrachtung von Ruinen.“
Aus dem Bereich der von Künstlern entwickelten Computerspiele werden junge Positionen gezeigt, die international bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. Die Arbeiten von Jason Rohrer stehen in der Tradition der einfachen Ästhetik und eingeschränkten Interaktivität früher Computerspiele. In den Spielen behandelt er die komplexen und hintergründigen Aspekte menschlichen Daseins. Die Spiele von des Künstlerpaares Tale of Tales sind ebenfalls in ihrer Interaktivität stark reduziert. Das Spiel The Graveyard setzt in einer Szenerie in Schwarz-Weiß den üblichen Actionspielen eine Reflektion über das Alter entgegen. Mark Essen entwickelt schnelle Actionspiele mit ungewöhnlicher Steuerung und absurdem Humor – die Ausstellung zeigt ein Arbeit zum Thema Organhandel.
Todd Deutsch hat in seiner Serie Gamers Jugendliche während einer zweitägigen LAN-Party fotografiert, zu der die Teilnehmer Computer, Schlafsäcke und Essen mitbringen, um in einem riesigen Raum über ein Netzwerk verbunden Computerspiele zu spielen.
France Cadet verwandelt kleine Roboter-Spielzeughunde in interaktive Tierskulpturen und Wandtrophäen. Sie untersucht das Verhalten von Mensch und Tier und setzt sich mit der künstlichen Erzeugung von Leben sowie mit den Nebeneffekten des Klonens auseinander.

Links zu den Spielen im Internet:
Mark Essen: http://messhof.com/all-games/
Jason Rohrer: http://hcsoftware.sourceforge.net/gravitation/
Tale of Tales: http://tale-of-tales.com/


Biografische Daten der Künstler:

France Cadet (* 1971), lebt und arbeitet in Aix-en-Provence, Frankreich. Ergänzend zu ihrer künstlerischen Ausbildung an der Kunsthochschule in Aix-en-Provence studierte sie Ingenieurswissenschaften mit Schwerpunkt Elektronik. Heute unterrichtet sie Robotik and der Kunsthochschule in Aix-en-Provence. Ihre Arbeiten wurden gezeigt u. a. in LAboral, Gijon; La Vilette, Paris; Palais de Tokyo, Paris; Ars Electronica, Linz sowie in diversen Institutionen in Japan, Korea, Spanien, Brasilien. Sie erhielt den ersten Preis des VIDA 6.0, Madrid, und des Digital Stadium Awards in Tokio. Das Museum für zeitgenössische Kunst MEIAC in Badajoz, Spanien, erwarb eine ihrer Roboter.
Todd Deutsch (*1969) lebt und arbeitet in Minneapolis, USA. 1996 erhielt er seinen Master of Fine Arts an der Cranbrook Academy of Art, Bloomfield Hills, Michigan. In seinen fotografischen Arbeiten beschäftigt er sich mit Familien, männlichen Jugendlichen und deren Spielkulturen. Er ist regelmäßig in Ausstellungen vor allem in den USA vertreten und erhielt in den letzten 10 Jahren regelmäßig Auszeichnungen im Bereich Fotographie. Seine Arbeiten sind u. a. in folgenden Sammlungen vertreten: Walker Art Center, Minneapolis; Museum of Contemporary Photography, Chicago, Illinois; Trisescuela de fotografia, Montevideo, Uruguay.

Mark Essen
(*1986) lebt und arbeitet in Los Angeles, USA. Er hat das Bard College in New York mit einem BA in Film and Electronic Arts abgeschlossen und ist Spiele-Entwickler. Seine Spiele werden weltweit auf Kunstfestivals präsentiert. 2009 wurde eine seiner Arbeiten in der Ausstellung Younger Than Jesus im New Museum in New York gezeigt.

Joan Leandre (*1968) lebt und arbeitet in Barcelona, Spanien. Er studierte Kunst an der Escola Massana, Barcelona und ist seit 1993 Mitglied der OVNI Archives (Observatory of Non Identified Video); er arbeitet mit der Manipulation von Software. Seine Werke werden international ausgestellt, u. a. im Centre Georges Pompidou, Paris; El Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid; ZKM, Karlsruhe; iMAL, Brüssel; NTT Inter Communication Center (ICCI), Tokio; Hartware MedienKunstVerein, Dortmund; Ars Electronica, transmediale, Whitney Biennale, Biennale Moskau
Joan Leandre (*1968) lebt und arbeitet in Barcelona, Spanien. Er studierte Kunst an der Escola Massana, Barcelona und ist seit 1993 Mitglied der OVNI Archives (Observatory of Non Identified Video); er arbeitet mit der Manipulation von Software. Seine Werke werden international ausgestellt, u. a. im Centre Georges Pompidou, Paris; El Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid; ZKM, Karlsruhe; iMAL, Brüssel; NTT Inter Communication Center (ICCI), Tokio; Hartware MedienKunstVerein, Dortmund; Ars Electronica, transmediale, Whitney Biennale, Biennale Moskau

Jason Rohrer (*1977) lebt und arbeitet in Potsdam im Staat New York, USA. Er hat an der Cornell University den BS und MEng in Informatik erworben und arbeitet als freier Programmierer und Kritiker. Seine Spiele wurden international auf Festivals und Kunstausstellungen gezeigt. Gravitation wurde mit dem Jury-Preis des IndieCade ausgezeichnet, Between erhielt 2009 den Innovation Award des Independent Games Festival.

Das Spielentwicklungs-Studio Tale of Tales BVBA wurde 2002 in Belgien von Auriea Harvey und Michaël Samyn gegründet. Die Spiele wurden auf internationalen Ausstellungen präsentiert. Der Name knüpft an ein Buch von Giambattista Basile an – eine Sammlung von Volkserzählungen, die bis dahin nur mündlich überliefert worden waren.