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Mit der zunehmenden Verfügbarkeit neuer Technologien beginnen immer mehr Künstler, Techniken und Technologien aus der Wissenschaft in die Kunst zu transferrieren. Boredomresearch nutzen diese neuen Techniken nicht nur in einem ästhetischen Sinn, sie sind gleichsam von den Gesetzmäßigkeiten biologischer, autopoietischer Systeme inspiriert. Ihre Arbeiten gleichen einer Erforschung ökologischer Prinzipien, vernetzter Gemeinschaften und Wahrnehmungsphänomene, und erschaffen zugleich Objekte von betörender Schönheit. Wissenschaftlichen Objekten nachempfunden, existieren sie jenseits der zweckgebundenen Zusammenhänge eines Labors in einer eigens für sie kreierten ästhetischen Umgebung.
Seit der Jahrtausendwende schaffen Boredomresearch Kunstformen, die sich mit Leichtigkeit zwischen den Disziplinen der Kunst und wissenschaftlicher Forschung bewegen. Ihr eigenwilliger Stilmix vermag neueste Technologien mit traditionellen Ästhetiken zu einer neuen - ebenso befremdlichen wie schönen - Ausdrucksform zu verbinden. So verwendeten sie beispielsweise in der Serie Lost Calls of Cloud Mountain Whirligigs (2010) die Java-basierte Software Processing, um biologischen Lebensformen nachempfundene Wesen zu kreieren, die in ihren physikalichen Eigenschaften wie Bewegung, Elastizität und Schwerkraft der Realität perfekt nachempfunden sind. Diese intergrierten sie in ein Setting, das an die Malerei aus der japanischen Nedo-Epoche erinnert. Mit Lost Calls of Cloud Mountain Whirligigs haben die Künstler eine eigene Welt erschaffen, aus Bergen, Kabeln, Lichtern, in der kleine mysteriöse Lebensformen existieren und mit ungeheurer Leichtigkeit umherschwirrend und zirpend miteinander kommunizieren. Der Betrachter kann sich wie ein Entdecker bislang unbekannter Lebensformen fühlen. Erst nach längerem Hinsehehen wird ihm bewusst, dass auch die Landschaft im Hintergrund in Veränderung begriffen ist, Tag in Nacht übergeht - in Echtzeit. Dieses genrative Kunstprojekt zeigt exemplarisch die Komplexität und Vielschichtigkeit der Kunstwerke von Boredomresearch.
Die Arbeiten von Boredomresearch sind so vielfältig wie interdisziplinär: interaktive Klanganwendungen, Online-Projekte, rechnerbasierte Soundscapes gehören ebenso zu ihren Arbeiten wie generative Objekte und Malerei.
Die Künstlergruppe Boredomresearch besteht aus Vicky Isley (geb. 1974) und Paul Smith (geb. 1975), die derzeit beide als Dozenten an dem National Centre of Computer Animation an der Bournemouth University in England tätig sind. Sie haben international u. a. ausgestellt LAboral Gijon, Spanien; Ystads konstmuseum, Schweden; Today Art Museum, Peking; Britsh Council Collection; Holy Fire, iMal, Brüssel; CAe Banff Centre of Arts, Alberta, Kanada; Third Iteration, Melbourne; FILE, São Paulo. "Brilliant Cloud" ist die dritte Einzelausstellung des Künstlerpaars in der Galerie [DAM] Berlin/Cologne.
Für ihr Kunstprojekt Ornamental Bug Garden 001 erhielten sie sowohl von der VIDA 7.0, International A-Life Electronic Arts Competition Madrid 2004, sowie von der Transmediale Berlin 2005, eine lobende Erwähnung.
Seit der Jahrtausendwende schaffen Boredomresearch Kunstformen, die sich mit Leichtigkeit zwischen den Disziplinen der Kunst und wissenschaftlicher Forschung bewegen. Ihr eigenwilliger Stilmix vermag neueste Technologien mit traditionellen Ästhetiken zu einer neuen - ebenso befremdlichen wie schönen - Ausdrucksform zu verbinden. So verwendeten sie beispielsweise in der Serie Lost Calls of Cloud Mountain Whirligigs (2010) die Java-basierte Software Processing, um biologischen Lebensformen nachempfundene Wesen zu kreieren, die in ihren physikalichen Eigenschaften wie Bewegung, Elastizität und Schwerkraft der Realität perfekt nachempfunden sind. Diese intergrierten sie in ein Setting, das an die Malerei aus der japanischen Nedo-Epoche erinnert. Mit Lost Calls of Cloud Mountain Whirligigs haben die Künstler eine eigene Welt erschaffen, aus Bergen, Kabeln, Lichtern, in der kleine mysteriöse Lebensformen existieren und mit ungeheurer Leichtigkeit umherschwirrend und zirpend miteinander kommunizieren. Der Betrachter kann sich wie ein Entdecker bislang unbekannter Lebensformen fühlen. Erst nach längerem Hinsehehen wird ihm bewusst, dass auch die Landschaft im Hintergrund in Veränderung begriffen ist, Tag in Nacht übergeht - in Echtzeit. Dieses genrative Kunstprojekt zeigt exemplarisch die Komplexität und Vielschichtigkeit der Kunstwerke von Boredomresearch.
Die Arbeiten von Boredomresearch sind so vielfältig wie interdisziplinär: interaktive Klanganwendungen, Online-Projekte, rechnerbasierte Soundscapes gehören ebenso zu ihren Arbeiten wie generative Objekte und Malerei.
Die Künstlergruppe Boredomresearch besteht aus Vicky Isley (geb. 1974) und Paul Smith (geb. 1975), die derzeit beide als Dozenten an dem National Centre of Computer Animation an der Bournemouth University in England tätig sind. Sie haben international u. a. ausgestellt LAboral Gijon, Spanien; Ystads konstmuseum, Schweden; Today Art Museum, Peking; Britsh Council Collection; Holy Fire, iMal, Brüssel; CAe Banff Centre of Arts, Alberta, Kanada; Third Iteration, Melbourne; FILE, São Paulo. "Brilliant Cloud" ist die dritte Einzelausstellung des Künstlerpaars in der Galerie [DAM] Berlin/Cologne.
Für ihr Kunstprojekt Ornamental Bug Garden 001 erhielten sie sowohl von der VIDA 7.0, International A-Life Electronic Arts Competition Madrid 2004, sowie von der Transmediale Berlin 2005, eine lobende Erwähnung.



