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Jean-Pierre Hébert ist einer der Gründungsmitglieder der Algorists, eine Gruppe von Softwarekünstlern, die viele Jahre lang unabhängig gearbeitet und, nachdem sie sich auf der Siggraph 1995 begegneten, eine lose Gemeinschaft geformt haben. Héberts Werk zeigt, dass der Computer originelle visuelle Möglichkeiten und ästhetische Recherchen möglich macht, wobei diese auf ausschließlich künstlerischen Fragestellungen beruhen.
Obwohl Héberts frühere Werkgruppen, wie bei vielen anderen der frühen Innovatoren mit dem Plotter realisiert wurden, ist sein Oeuvre vor allem durch die Bandbreite anderer Medien, mit denen er experimentiert hat, beachtenswert. Die möglicherweise innovativsten und ungewöhnlichsten digitalen Kunstwerke sind seine Sand Pieces, bei denen ein von einem Algorithmus gesteuerter Stahlball durch Sand bewegt wird. Sie erinnern in ihrer Ästhetik an Zen Gärten.

Hébert wurde 2005 mit einem Stipendium der Pollock-Krasner Stiftung ausgezeichnet. Seit 2003 ist er im Rahmen eines Atelierstipendiums am Kavli Institute for Theoretical Physics tätig, wo er in Zusammenarbeit mit Gastkünstlern die Interaktionspotentiale von Kunst und Wissenschaft erforscht. Seit 2007 arbeitet Hébert als Gastkünstler außerdem bei Allosphere, ein ambitioniertes und experimentelles Projekt für Medienkunsttechnologie am UCSB.


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