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![]() Weitere Bilder Die Mittel der 3-D Computeranimation erlauben uns dort weiterzumachen, wo Malerei aufhört. Ein Gemälde ist zwar statisch und nicht in der Lage Sound zu generieren. Dennoch gibt es einige deutliche Gemeinsamkeiten beider Medien. Sowohl 3-D als auch gemalte Bilder sind vollkommen konstruiert. Es handelt sich bei beiden also um optische Illusionen, die dem selben Zweck dienen: Farben als auch Projektionen elektronischen Lichts suggerieren die Ausdehnung eines Bildes über die Abgrenzungen seinen Rahmens hinaus. Eelco Brand ist weder an einer persönlich noch einer formalen Sprache seiner Arbeiten interessiert, sondern nimmt Bezug auf Aspekte wie die unendliche Vielfalt der Natur. Er ist fasziniert von der Verfeinerung und den Potentialen künstlerischer Mittel, die eine so starke mimetische Beziehungen zu natürlichen Szenen möglich werden lassen wie das 3-D Modelling. Eelco Brands Animationen können durchaus als sich bewegende Gemälde betrachtet werde, denn sie besitzen keinen Anfang, kein Ende oder erzählerischen Ablauf. Das Medium 3-D Animationen ist das Einzige, das es möglich macht, einen Loop ohne merklichen Bruch herzustellen. Mit mathematischer Präzission können End- und Anfangsbild miteinander verbunden werden. Darüber hinaus wählt Brand Möglichkeiten, die ihm erlauben seine Animationen in einer dem Gemälde ähnlichen Form zu präsentieren. Mittels Plasma-Screen und LCD sind die Arbeiten flach so an die Wand angebracht, dass sie den autonomen und permanenten Status eines Gemäldes annehmen. Jeder Loop ist eine autonome Arbeit. Genauso wie Immaterialtät der 3D-Animationen mit ihren Bites, fliessenden Elektronen und mathematische Kalkulationen, so findet man auch in den Animationen Brands die nicht greifbare Qualität der Schwerelosigkeit, des Windes, der sich verändernden Farben, des strömenden Wassers und der vergehenden Zeit. |
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