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Casey Reas @ Resonate 2013, Belgrad (SR)


Casey Reas, Network C, 2012, software

RESONATE FESTIVAL 2013 – EXPLORING BOUNDARIES OF ART, MEDIA AND TECHNOLOGY
21. – 23. März 2013

Casey Reas nimmt mit einem Vortrag am diesjährigen Resonate Festival in Belgrad teil.

[Beschreibung nur in Englisch]

Resonate is a platform for networking, information, knowledge sharing and education. It brings together distinguished, world class artists with an opportunity of participating in a forward-looking debate on the position of technology in art and culture.

Held each year in Belgrade-Serbia, Resonate festival lasts for three days in March and gives regional european and regional public an overview of current situation in the fields of music, visual arts and digital culture. Guest artists, lecturers and other participants are chosen to represent the cutting edge of the contemporary creative industry in Europe.

2013 participating artists include Casey Reas, Joachim Sauter (ART+COM), Zimoun, Moritz Stefaner, Zach Gage, Golan Levin, Raquel Meyers, Anthony Dunne (RCA DI), Revital Cohen, Karsten Schmidt, Spaces of Play, Memo Akten (MarshmallowLaserFeast), Andreas Müller (Nanikawa), James Bridle, Liam Young (The Unknown Fields Division), Andreas Gysin, Greg J Smith, Kyle McDonald, Peter Kirn, Studio NAND, onedotzero and many more..

Mehr Informationen unter resonate.io/2013/




VERA MOLNAR "VOM SICHTBAREN ZUM LESBAREN" @ MUWA, Graz

Ausstellung von 36 Schriftbildern im Museum der Wahrnehmung MUWA.

Eröffnung: Freitag, 8. März 2013, 19.30 Uhr
Ausstellung: 9. März - 10. August 2013

"Wenn ich male, bin ich kein Pinsel-Künstler, wenn ich Dinge vom Computer ausdrucken lasse, bin ich kein Computer-Künstler." VERA MOLNAR, eine der Pionierinnen der Computerkunst, die schon 1959 ihre machine imaginaire entwickelte, ist heute mehr denn je auf dem Gebiet empirischer Ästhetik unterwegs, und der Computer ist ihr hilfreich geworden, da viele Varianten schneller herstellbar sind und Random-Strukturen von einem Computer besser als vom Menschen hergestellte Muster erscheinen. Bereits 1959, und damit lange vor den ersten digital hergestellten Bildern, entwickelte VERA MOLNAR ihr Konzept, mit dem sie nach selbst erdachten Algorithmen Bilder schuf: "Ich stellte mir vor, ich hätte einen Computer. Ich entwarf ein Programm, und dann, Schritt für Schritt, realisierte ich einfache, begrenzte Serien, die aber in sich geschlossen waren, also keine einzige Formkombination ausließen." Mit diesem Konzept der machine imaginaire legte VERA MOLNAR als eine der ersten den Grundstein für eine dezidiert künstlerische Beschäftigung mit dem Computer.

Autor: Werner Wolf 
Quelle: http://www.muwa.at/news.cfm

MUWA
Museum der Wahrnehmung
Augarten
Friedrichgasse 41
A-8010 Graz



DAM GALLERY @ ART13, London


Aram Bartholl, Google Portrait, Kate Middleton, 2013, 100x100 cm, charcoal on paper

Aram Bartholl (D)
Eelco Brand (NL) 
Casey Reas (US)

Olympia Grand Hall
1 – 3 March 2013
Booth: C2

Ein zeitgemäßes Google-Portrait der Kate Middleton und ein Kunstwerk, welches erst auf dem Smartphone-Screen des Besuchers sichtbar wird.

Ganz Großbritannien ereiferte sich zu Beginn dieses Jahres, als in der National Portrait Gallery in London das erste offizielle Portrait von Kate Middleton präsentiert wurde. Kritiker bezeichneten das Ölgemälde des Glasgower Künstlers Paul Emsley als „ghostly“ und als „an aesthetic disaster“. Die Fans der beliebten Prinzengattin sind enttäuscht von dem ästhetischen Eindruck des Portraits. Doch nicht nur die künstlerische Qualität des Gemäldes erscheint vor dem Hintergrund unserer zeitgenössischen Mediengesellschaft antiquiert.
Aram Bartholl, deutscher Künstler und Grenzgänger zwischen virtueller und realer Welt, setzt nun mit seinem "Google Portrait" (2013) dem Verewigungswunsch der Aristokratie eine zeitgemäße Form des Portraits entgegen. Seine Zeichnung führt zu einer Google-Suchanfrage nach Kate Middleton. Der mit Kohle auf Papier gezeichnete QR-Code des Künstlers führt, mit dem Smartphone eingescannt, auf den entsprechenden Google-Link. Probieren Sie es aus!

Dass eine ästhetische Information nicht immer mit der Oberfläche eines Kunstwerkes zusammenfallen muss, zeigt auch das zweite Kunstwerk Aram Bartholls, das DAM GALLERY an diesem Wochenende neben Softwarearbeiten von Casey Reas (US) und 3-D Animationen von Eelco Brand (NL) auf der neuen Kunstmesse Art13 in London zeigt. 
Die drei Wifi-Router des Kunstwerkes „Offline Monochrome“ (triptych, 2013) senden offline durch ein eigenes Netz Signale auf mobile Endgeräte, wie Smartphones, Tablets oder Laptops. Nachdem sich der Besucher mit dem jeweiligen Netzwerk der Router verbunden hat, erscheint in seinem Browser jeweils eine monochrome Farbe. Die Kunst zieht sich hier aus dem Ausstellungsraum auf den privaten Screen der Besucher zurück.

Am Stand von DAM GALLERY hängt des Weiteren ein Screen mit der Software „Signal to Noise“ (2012) des US-Amerikaners Casey Reas. Den live im Ausstellungsraum durch ein Softwareprogramm generierten Bildern liegt eine 'Collagen-Maschine' zugrunde, die Fernsehsignale als Rohmaterial verwendet. Ähnlich wie eine Collage im frühen 20. Jahrhundert aus den Medien der damaligen Zeit zusammengefügt wurde, bricht und verzerrt „Signal to Noise“ die Fernsehsignale und wandelt sie in neu formatierte Datenstrukturen um.

Zuguterletzt sind zwei 3-D Animationen des niederländischen Künstlers Eelco Brand zu sehen, in denen der Künstler den Nachahmungs- und Schöpfungswillen in der bildenden Kunst in ironischer Weise aufnimmt und in kurzen Filmclips eine realistisch animierte Naturszenerie in eine surreal anmutende Bewegung verkehrt. Die Natur entzieht sich der Kontrolle des Menschen und schlägt im Bild zurück. 

Weitere Informationen zur Art13 London: http://artfairslondon.com


Wolf Lieser nimmt an node 13 in Frankfurt teil


Casey Reas, Signal to Noise (software 1), 2012, custom software, variable size

Panel-Discussion
‘Communities in Open Source Projects.
Responsibilities and Challenges.’

Donnerstag, 14. Februar 2013
18:00 – 18:50 Uhr

(Text nur in Englisch) 
Technology provides opportunities to engage in formulating new forms of dialogues between people and places. In the age of distributed knowledge, where ideas and innovation spread at rapid speeds, who role does open-source play in mediating these new forms of dialogues? This panel discussion aims to reveal challenges in building, maintaining and developing open source communities. What are the responsibilities and where lie the boundaries between prior art, intellectual property, ownership and attribution.

The Panel Discussion will be chaired by Filip Visnjic, founder of CreativeApplications.net (CAN) and artistic director of the Belgrad based festival resonate.io.

Teilnehmer:

joreg (co-developer vvvv, vvvv.org)
Wolf Lieser (DAM Berlin|Frankfurt, dam.org)
Julian Oliver (Critical Engineer and artist, julianoliver.com)
Kyle McDonald (openFrameworks Community Manager & Media Artist, kylemcdonald.net)

Quelle:

DAM Berlin @ transmediale 2013 Vorspiel



Back when Digital Art was still new
Talk mit Miro A. Cimerman (HR) und Stephen Kovats (CA) als Teil des transmediale 2013 Vorspiels
Moderator: Sophia Gräfe, DAM Berlin
freier Eintritt

Samstag, 26, Januar 2013, 15 -17 Uhr
+ Sondervorführung des Dokumentarfilms: bcd, nove tendencije - new tendencies - neuen tendenzen, Zagreb 1961-1973.

„Letztlich hat die Bedeutung von Pluto gar nicht so viel damit zu tun, was laut Definition nun ein Planet ist oder nicht. Plutos Geschichte ist vielmehr eine über unsere kulturelle Situation, eine darüber, wie technologische Entwicklungen und neue Wissensparadigmen unser kulturelles Imaginäres verändern.“
Aus dem kuratorischen Statement der transmediale BWPWAP, www.transmediale.de

Zusammen mit Stephen Kovats (CA), Medienforscher, und Miro A. Cimerman (HR), software designer, werden wir über historische Situationen diskutieren, in denen von Digitalen Medien eine Teilhabe an kulturellem Wandel und Austausch erwartet wurde. Die Digitale Kunst hat in den letzten 10-15 Jahren durch die Digitalisierung der Alltagswelt an gesellschaftlicher Anerkennung und Popularität gewonnen. Gemeinhin wird angenommen, dass nun eine junge Künstlergeneration vollkommen neue Denkmodelle und Objekte schafft und die Potentiale zum Beispiel des Computers jetzt erst richtig zu nutzen weiß. 
Jedoch: Immer wieder stellen unsere Besucher verblüfft fest, dass zum Beispiel schon in den 70er Jahren virtuelle Welten geschaffen und ausgetestet wurden oder spannende Pattern- und Randomexperimente schon in frühen Computergraphiken der 60er Jahre durchgeführt wurden. Sodass sich zum Beispiel der digitale Hype in der zeitgenössischen Ästhetik von Kommunikation die Frage nach einer Relevanz für die Kunstgeschichte sowie seines Bezuges auf Gegenwartsprobleme stellen muss.

Diese Veranstaltung ist Teil des reSource 003: P2P Vorspiels, präsentiert von der transmediale 2013 (www.transmediale.de) und dem CTM.13 (www.ctm-festival.de)


Bild: BCD cybernetic art team (Bonacic, Cimerman, Donassy), Galois Orbit 84, computer graphic, veröffentlicht in: "impact of science on society", unesco no. 134/135, 1984



Videoarbeiten von Gerhard Mantz @ Montréal (CA)



Videoarbeiten von Gerhard Mantz (DE) vom 1. Februar – 1. April 2013

Die Arbeiten Labyrinth # 10 (2003), Zukünftige Erinnerung # 4 (2010) und Jacuy (2012) werden jeden Abend nach Sonnenuntergang auf die Fensterfronten des Goethe-Institutes in Montreál projiziert.

Adresse: 1626, boul.St-Laurent (metro: St-Laurent)





SAVE THE DATE
Die Galerie DAM eröffnet im Februar 2013 eine zweite Location in Frankfurt am Main!



17. Februar 2013
BACK TO BACK
Galerieeröffnung

Mit der Gruppenausstellung "Back to Back" kehrt Wolf Lieser wieder in seine Heimatregion des Rhein-Main-Gebietes zurück. "Back to back" verweist dabei auch auf die gegenseitige Unterstützung von Galerie und Künstlern.

Ausstellung: 20. Februar - 27. April 2013


Aram Bartholl (D)
Eelco Brand (NL)
Gerhard Mantz (D)
Manfred Mohr (D)
Vera Molnar (F)
Joan Leandre (ES)
Casey Reas (US)

Adresse in Frankfurt:

DAM Frankfurt
Wolf Lieser
Gutleutstraße 17
60329 Frankfurt am Main

Marius Watz @ Ornamentale Strukturen im Kunstverein Pforzheim




Gruppenausstellung mit Marius Watz vom 16. Dezember 2012 - 3. März 2013
in der Ausstellungshalle des Kunstvereins und in der Galerie zum Hof

Kuratiert von Lida von Mengden mit Gabriele Basch, Margret Eicher, Parastou Forouhar, Zhenchen Liu, Bjørn Melhus, Mariella Mosler, Alke Reeh, Diet Sayler, Marten Georg Schmid, Stoll & Wachall, Karsten Trappe und Marius Watz.


Galerieferien 2012: 20. Dezember – 5. Januar

Wir haben in diesem Jahr zwischen dem 20. Dezember und dem 5. Januar geschlossen. Nach Vereinbarung sind jedoch Besuche in der Galerie möglich. 

Wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! 

[DAM]Berlin



Casey Reas - CENTURY: Ausstellungskatalog 


Begleitend zur dritten Einzelausstellung von Casey Reas bei [DAM]Berlin, die einen neuen Werkzyklus des Künstlers zeigt, ist nun ein Katalog erschienen. Das Design des Kataloges kommt aus dem Studio des Künstlers selbst.

Zum Künstler:

Als Herausgeber der Software Processing wurde Reas zusammen mit Ben Fry in 2005 mit dem Golden Nica der Ars Electronica ausgezeichnet. Processing ist eine Open-Source Programmsprache, die speziell für Künstler und Designer entwickelt wurde und mittlerweile von der Community in unzählige Richtungen weiterentwickelt wurde. 
Reas Softwarekunst, Prints und Installationen wurden in zahlreichen Solo- und Gruppenausstellungen in Museen und Galerien in den USA, Europa und Asien gezeigt, u.a. im Victoria & Albert Museum, ICA (London), New Museum for Contemporary Art (New York), NTT ICC (Tokyo), Künstlerhaus Wien, LAboral Gijon, ZKM (Karlsruhe), Zendai Museum of Modern Art in Shanghai, Telic (Los Angeles), BANK (Los Angeles), Eyebeam (New York), CCCB (Barcelona), STUK (Leuven), National Museum for Art, Architecture and Design (Oslo).
Reas lebt und arbeitet in Los Angeles, wo er eine Professur für Bildende Kunst an der University of California besetzt.


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